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Auch oberhalb der Wasseroberläche hat Teneriffa einiges zu bieten. Wandertouren, Golfen, Nationalparks und vieles mehr, locken jedes Jahr tausende von Touristen zu ihren Attraktionen. Zu recht...

 

Hier ein kleiner Auszug zu den beliebtesten Ausflugszielen, die man neben dem Tauchen nicht versäumen sollte.

 

 

 

Pico del Teide

 

Der Pico del Teide ist mit 3.718 m die höchste Erhebung auf der kanarischen Insel Teneriffa und gleichzeitig der höchste Berg Spaniens. Sein Name basiert auf der hispanisierten Form des Guanchen-Begriffes „Echeyde“. Er steht für die "Wohnung des bösen Dämons Guayota", der der Legende nach den Sonnengott Magec eingefangen und in Echeyde gefangen hielt.

 

Mit seinen knapp 4000 Metern Höhe ist der Teide auch der dritthöchste Inselvulkan der Erde. 

Mit der Seilbahn "Teleférico del Teide" gelangt man von der Talstation in etwa 2.350 Metern bis auf eine Höhe von rund 3.550 Metern. Den Rest kann man mit Erlaubnis der Verwaltung des Teide Nationalpark zu Fuss erobern, wenn die Wetterbedingungen es zulassen.


Die Hochebene rund um den Teide ist vom trockenen Klima in dieser Höhe geprägt und sieht aus wie eine Mondlandschaft.

 

Die Hänge des Teide sind kaum bewachsen. Man vermutete zunächst, dass der Teide vor ca. 170.000 Jahren entstand, als die Magmakammer eines älteren Vulkans in sich zusammenbrach. Heute geht man davon aus, dass die 17 Kilometer Durchmesser große Caldera aus einem Hangrutsch in Richtung Orotava entstand. Außerdem soll das unterseeische Plateau im Norden Teneriffes durch dieses abgerutschte Material entstanden sein.

Als Vulkan, der aus einem Guss entstanden ist, kann man den Teide jedoch nicht bezeichnen. Es handelt sich eher um einen Schichtvulkan. Dieser hatte sich durch die Anhäufung von Material von aufeinander folgenden Eruptionen gebildet. Der Teidegipfel ist 200 m hoch. Er entstand ebenfalls aus einem älteren Krater.

Trotz des fantasischen Wetters auf Teneriffa, liegt auf dem Teidegipfel im Winter  Schnee.

Bereits im Jahre 1954 wurde der Pico del Teide als Nationalpark ausgewiesen. Der in den 90iger Jahren stark angestiegene Tourismus führte dazu, dass seit Ende der 90iger Jahre die Einhaltung des Naturschutzes rund um den Teide von Wildhütern kontrollierte wird. Das Wandern außerhalb der gekennzeichneten Wege ist nicht erlaubt.

 

Die Seilbahn fährt täglich zwischen 9:00 Uhr morgens und 16:00 Uhr am Nachmittag und kostet € 22,-.

Wegen des großen Höhenunterschiedes wird ein guter Sonnenschutz, festes Schuhwerk und wärmere Kleidung empfohlen.

 

 

 

 

Puerto de la Cruz

 

Puerto de La Cruz ist nach der Hauptstadt Santa Cruz die zweitgößte Stadt Teneriffas und zieht viele deutsche Touristen und Auswanderer an.

Die Stadt ist direkt am Meer gelegen , am Ausgangspunkt des schönsten Tals von Teneriffa, dem Orotava-Tal.

Puerto, wie Puerto de la Cruz kurz genannt wird, hat eine sehr große Innenstadt mit vielen Fußgängerzonen und Geschäften. Die vielen Läden, Restaurants und Bars sind auf die Bedürfnisse von Touristen ausgelegt, verlieren dennoch nicht ihren unverwechselbaren Charme. 

 

Puerto de la Cruz ist eines der größten Tourismuszentren der Kanarischen Inseln,  das am längsten Etablierte und ist mit dem größten Freizeitangebot der Insel ausgestattet. 

Ein Großteil der Gegend rund um den alten Fischerhafen ist voller enger Gassen mit Kopfsteinpflaster und kolonialer Architektur.

Der Tourismus entstand hier vor mehr als einem Jahrhundert, der mit dem Besuch von Engändern begann. 

Das hier im Gegensatz zur trockenen, regenarmen Südküste vorherrschende feuchtwarme Klima ist Garant für eine besonders abwechslungsreiche Vegetation.

 

In Puerto leben heute ca. 30.500 Menschen.

 

Man nennt den Norden von Teneriffa auf Grund seiner üppigen Vegetation nicht umsonst den Garten von Teneriffa. Besonders das gesunde Klima ist für jeden Urlauber geeignet. Der Wanderer findet hier sehr viele schöne und ausgeschilderte Wanderruten

 

 

 

 

Masca

 

 

Masca, die von den Teno-Bergen bedeckte Nordwestspitze Teneriffas, ist eine der malerischsten Gegenden der Insel.

Tiefe Schluchten, die sich mit üppig grüner Vegetation abwechseln, säumen die gewundenen Wege. Die Straße von Buenavista del Norte führt durch viele, enge Haarnadelkurven zum Dorf von Masca.

Dieses Dorf, das bis vor kurzem praktisch unbekannt war, wurde schnell zu einer Attraktion der Insel.

Die spektakuläre Lage des Dorfes mit seinen Häusern, die riskant auf den schmalen Kämmen von beeindruckenden Felsformationen thronen, hinterlässt beim Besucher einen magischen Eindruck.

Die Bucht, die als ehemaliges Piratenversteck von Masca Berühmtheit erlangte, liegt drei Stunden zu Fuß entfernt. Diese Wanderung führt durch eine atemberaubende Landschafts und endet direkt am Meer.

 

Das kleine Bergdorf besteht aus mehreren Weilern, die in der Berglandschaft hoch über den fast senkrecht abfallenden, grandiosen Schluchten thronen.
Atemberaubende Natur wartet auf jeden Besucher.

Einige Restaurants mit atemberaubender Aussicht, laden Naturliebhaber ein, das unvergleichliche Naturspektakel und die saubere Luft zu genießen. Zwischen den Häusern wachsen schlanke Agaven, Palmen und Bougainville.

Die üppige Vegetation lässt den Ort wie eine kleine Oase inmitten der eindrucksvollen hoch aufragenden Felskulisse erscheinen. Auf Terrassenfeldern gedeihen Wein, Orangen, Feigen und Kartoffeln.

Honig und Kunsthandwerk aus Masca kann man auf dem Kirchplatz im Ortsteil unterhalb der Straße erstehen.

Am Fuße der Masca-Schlucht liegt der glasklare Atlantik, der bei Ebbe einen kleinen Lavastrand freilegt. Von dort fährt man mit dem Schiff nach Los Gigantes.

 

 

 

 

 

LORO PARQUE IN PUERTO DE LA CRUZ

 

 

Der Loro Park befindet sich im Norden von Teneriffa, im Orotava-Tal. Er wurde im Dezember 1972 in Puerto de la Cruz eröffnet.

Was als reiner Papageienpark begann, wurde im Laufe der Jahre mit immer neuen Attraktionen auf ca. 130.000 qm erweitert. Im Jahresdurchschnitt besuchen täglich knapp 2.900 Gäste den Freizeitpark.

Zwischen tropischen und subtropischen Pflanzen sind neben mehr als 300 Papageienarten auch Delphine und Seelöwen in offenen, mit Zeltaufbauten überspannten Amphitheatern hier zu Hause.

 

Die sehr professionellen Shows finden vor herrlicher Naturkulisse statt.

Im Jahre 2000 kam ein großes Pinguinarium hinzu.


Es gibt außerdem u. a. Alligatoren, Jaguare, Tiger, Gorillas, Schimpansen, Fledermäuse, Flamingos und verschiedene Vogelarten zu sehen. 

 

Eine ganz besondere Attraktion ist der Hai-Tunnel. Dort können die Besucher in einem mehr als 18 m langen Gang den verschiedenen Haiarten Auge in Auge gegenüberstehen.


In den angeschlossenen Räumen sind viele tropische und kanarische Fische in eindrucksvollen Aquarien zu sehen.


Die sehr gepflegten Parkanlagen und Gärten machen den Weg durch den Park ebenfalls zu einem schönen Erlebnis.


Verschiedene Restaurants laden mit unterschiedlichen Speiseangeboten zum Imbiss ein. Nehmen Sie sich einen ganzen Tag Zeit für den Besuch des Parks.

Der ganze Eingangsbereich mit verschiedenen Geschäften und Läden ist mit sechs thailändischen Häusern aus Holz gestaltet. Alle Bauteile der Häuser wurden von thailändischen Handwerkern erstellt. Besonders prachtvoll ist das mit Blattgold belegte Haupthaus, dass zugleich auch der Eingang ist. Die sechs Häuser stellen das größte thailändische Bauwerk außerhalb Thailands dar.


Dem Loro Park wurde am 27. September 2000 die Goldmedaille "Importantes del Turismo" verliehen. Dies ist eine der wichtigsten Auszeichnungen der "Comunidad de Canarias" auf dem Tourismus-Sektor.

Der Besitzer des Parks, Wolfgang Kiessling, ist der Thailändische Honorarkonsul auf der Insel.

Gleich neben dem Eingang befinden sich drei Elefanten. Daneben liegt ein großer Parkplatz, auf

dem das Auto gegen Gebühr abgestellt werden kann.

Der Eintritt kostet aktuell 29 Euro, Kinder etwas preiswerter (Stand März 2006).

Im Park hat die Loro Parque Fundación ihren Sitz. Dies ist eine gemeinnützige Organisation, die seit 1994 existiert. Sie ist auf nationaler Ebene beim spanischen Ministerium für Erziehung und Wissenschaft eingetragen und fördert weltweite Projekte, die dem Papageien- und Artenschutz, sowie der Förderung von Entwicklungskonzepten dienen.

 

Fazit: Der LORO PARQUE in Puerto de la Cruz mit der größten Papageiensammlung der Welt, einem untertunnelten Aquarium, dem Planet Pinguin, einem Exhibit mit über 200 antarktischen und subtropischen Pinguinen, Vorstellungen mit Delphinen, Papageien oder Seelöwen und artgerechten Freigehegen gehört somit neben dem Nationalpark Las Cañadas mit dem Teide auf Teneriffa und dem Timanfaya-Nationalpark auf Lanzarote zu den herausragendsten Touristenmagneten, die die Kanaren zu bieten haben.

Seit seiner Eröffnung im Jahre 1972 zählte der ganzjährig geöffnete Park bereits mehr als 19 Millionen Besucher.