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Tauchplätze
Die meisten Tauchplätze Teneriffas sind im Süden und Westen der Insel nicht weit von der Küste entfernt anzutreffen. Sie sind zwischen 6 und über 50 Meter tief und laden das ganze Jahr über zum Tauchen ein bei Wassertemperaturen von 18 Grad im Winter und 24 Grad in den Sommermonaten. Die Sicht beträgt mindestens 15 und maximal 30 Meter. Tauchen auf Teneriffa bietet für jedes Level geeignete Tauchplätze an. Während des Tauchurlaubes kann zwischen 22 verschiedenen Tauchplätzen je nach Wetterlage gewählt werden.
Die Unterwasserlandschaft ist geprägt von Überhängen, Stufen, Höhlen und Grotten. Sie fällt von der Küstenlinie meist flach ab oder fasziniert mit kleinen Steilwänden.
Hier ein kleiner Auszug unser beliebtesten Tauchplätze:
Los Chuchos 
Tiefe:18 - 21 Meter
Der Tauchplatz 'Los chuchos' heißt übersetzt Rochen und macht seinem Namen alle Ehren. Direkt nach dem Abtauchen sieht man unzählige Rochen, kleine Stachelrochen und bis zu 3 Meter große Atlantikrochen. Wahnsinn!!
Um diesen einzigartigen Flecken tummeln sich neben den Rochen auch Papageienfische, Damselfische und Brassen. Benachbart liegt ein kleines Mini - Wrack, in dem 2 Muränen sich häußlich eingenistet haben. Die Sandfläche, die das Wrack umgibt, ist von Sandaalen bevölkert, die lustig mit ihren 'Köpfen' im Takt der Strömung wippen.
Ein absolutes Muß für jeden Rochenliebhaber und Fotografen.

Condesito Wrack
Tiefe: 7 - 18 Meter
Das Condesito Wrack liegt in einer kleinen Schlucht, die aus Basaltwänden besteht, aus denen Seegras heraus zu wachsen scheint.
Das Wrack selbst sank vor ca 30 Jahren und war ein Zementfrachter, der mitsamt voller Ladung auf das Riff aufgelaufen ist. Viele der Außenwände sind nach wie vor intakt und das Unterdeck kann durchtaucht werden. Im Inneren sieht man Skorpionsfische, Eidechsenfische, Trompetenfische, Glasfische, Brassen und Feuerwürmer. Während man das Wrack umrundet, wird man selbst von Jack-Schulen und gestreiften Barakudas umrundet, die das Wrack bewachen und versuchen vor Eindringlingen zu beschützen. Das Heck ist völlig zerstört und läßt außer der Fracht nichts mehr erkennen.

Cueva de Palm Mar
Tiefe: 12 - 36 Meter
In einer Tiefe von 12 Metern stößt man auf ein großes Steinplateau. Taucht man seitwärts des Plateaus auf 30 Meter Tiefe ab, passiert man die Höhle von Palm Mar.
Riskiert man vor dort aus einen Blick in die Ferne, erscheinen gewaltige Steinformationen, die sich aus dem Seegras aufbäumen und zu einem Abstecher bis auf 36 Meter einladen.
Auf dem Rückweg läßt man sich den Anbllick der gemalten Muränen, Leopardenmuränen und großen braunen Muränen nicht entgehen, zusätzlich zu den Brassen und Zebrafischen.
Ein toller Tauchgang für fortgeschrittene Taucher.

Roncadores del Faro
Tiefe: 5 – 28 Meter
Nach nur 15 Minuten Bootsfahrt ankern wir in der Nähe des Leuchtturms. Direkt nach dem Abtauchen passieren wir einen großen Überhang, der von einer rießigen Schule von Roncadores bewacht wird. Treppenförmig geht es 'abwärts'. Die Stufen aus Basalt sehen aus wie große Orgelpfeifen. Auf unserem weiteren Weg zu einem kleinen Tal in 28 Meter Tiefe, das schwarze Korallen beherbergt, lassen sich regelmäßig Trompetenfische, Kraken und Seeteufel blicken. An einer imposanten Riffkante steigen wir anschließend langsam auf und passieren einen vier Meter langen 'swim-through', der uns den Weg zurück zum Boot wiest.

Cueva de Ali Baba
Tiefe: 40 Meter
Die Höhle von Ali Baba ist wegen der größeren Tiefe ein Tauchgang für erfahrene Taucher. Zuerst wird zu einer steinigen Plattform bis auf 30 Meter abgetaucht. Von dort geht es weiter bis zu dem Rand der Plattform, um sich auf 38 Meter zu einer Sandbank fallen zu lassen und Ali Baba´s Höhle zu betreten. Dort tummeln sich große Zackenbarsche, Stachelrochen, Engelshaie, Jacks und Barrakudas.

Coral Arch
Tiefe: 24 Meter
Die Seegraswiese am Tauchplatz Coral Arch ist übersät mit spektakulären Steinformationen aus Basalt, wo Lava zusätzlich zur Freude aller Taucher drei große Bögen formatierte.
Auf dem Weg zu und um die Bögen herum befinden sich zwei Gedenktafeln. Eine davon ist Jacques Cousteau gewidmet und die andere einem ortsansässigen Taucher. Schwarze Muränen, braune Muränen und Trompetenfische lassen sich gerne von den Tauchern beschnuppern und fotografieren. Zur rechten Zeit im Jahr passieren hier zahlreiche Engelshaie.